IMI-Aktuell 2013/399

Libyen: Totalschaden

von: 28. September 2013

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Über die Verhältnisse in Libyen, die nach der NATO-Intervention allem Anschein nach vollkommen chaotisch sein müssen, wie Joachim Guilliard in der jungen Welt (26.09.2013) darlegt: „Libyen ist seither ohne zentrale Staatsgewalt, ohne funktionierende Regierung, Verwaltung und Polizei. Es fehlt eine nationale Armee, die sich gegen die Milizen und lokalen Militärräte, unter denen die Macht aufgeteilt ist, durchsetzen könnte. Alle Anstrengungen, das Land wieder zu stabilisieren, sind bisher gescheitert. Lege man die gängige Definition zugrunde, so sei Libyen nicht bloß ein schwacher, sondern überhaupt kein Staat mehr, so der renommierte US-Politologe Robert D. Kaplan in einer Analyse für den privaten US-amerikanischen Nachrichtendienst Stratfor.“ (jw)

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