IMI-Mitteilung
IMI-Kongress 2005 – 19./20. November, Tübingen
Friedliche Kriege? Die Zivilisierung des Militärischen oder die Militarisierung des Zivilen
von: Informationsstelle Militarisierung | Veröffentlicht am: 1. August 2005
Aus der weltweiten Zunahme von Konflikten in so genannten “Neuen Kriegen” leiten westliche Großmächte eine moralisch begründete Notwendigkeit zu immer häufigeren Militäreinsätzen ab. Der Kongress wird sich deshalb kritisch mit Legitimationsstrategien westlicher Kriegspolitik und deren Umsetzung in die Praxis beschäftigen. Besonderes Augenmerk wollen wir dabei auf die massive Verquickung vormals rein ziviler Konfliktbearbeitung mit militärischen Aspekten richten und wie unter diesen Umständen Widerstandsperspektiven entwickelt werden können.
Veranstaltungsort: Tübingen, Alten- und Begegnungsstätte Hirsch, Hirschgasse 9
SAMSTAG 19. NOVEMBER:
12:00 Uhr Kongress-Eröffnung
12:15 – 14:00 Uhr
Neue Bedrohungen – Neue Kriege?
Referent: Jürgen Wagner
14:15 – 15:45 Uhr
Das Ende des Zivilen? – „Moral“ und „Humanität“ als Komponenten der Kriegsführung
Referent: Christoph Marischka
16:15 – 18:00 Uhr
Der Handlanger der neuen Kriege: 50 Jahre Bundeswehr
Referent: Tobias Pflüger
19:30 – 21:30 Uhr
Die UNO als Spielwiese der großen Mächte
Referent: Andreas Zumach
SONNTAG 20. NOVEMBER:
9:00 – 11:30 Uhr
Afghanistan: Experimentierfeld zivilmilitärischer Zusammenarbeit.
Referentin: Claudia Haydt
Der Sudan als Prototyp westlicher Militärinterventionen.
Referent: Jürgen Wagner
12:00 – 14:30 Uhr
Globale Reaktion und regionaler Widerstand
1. Bewegungen gegen Ausbeutung, Widerstand und Krieg
Referent: Dario Azzellini
2. Diskussion mit VertreterInnen der sozialen Bewegungen über konkrete
Handlungsperspektiven.
Kongressplakat: https://www.imi-online.de/download/Kongressplakat05.pdf
Kongressflyer: https://www.imi-online.de/download/Kongressflyer2005.pdf
Stadtpläne, Übernachtungsmöglichkeiten wir empfehlen das Hotel Kürner) etc. finden sich unter https://www.imi-online.de/2005.php3?id=1235