IMI-Aktuell 2025/533
Hamburg: Übung und Protest
(22.09.2025)
„‚Red Storm Bravo‘: Bundeswehr trainiert in Hamburg den Spannungsfall“, titelte tagesschau.de bereits vor einigen Tagen und berichtete über die „größte Übung [der Bundeswehr in Hamburg] seit Ende des Kalten Krieges“, die am 15. September beginnen wird: „Rund 500 Soldatinnen und Soldaten trainieren nach Angaben der Bundeswehr ‚die zivil-militärische Zusammenarbeit in einem fiktiven Szenario, das große Truppenverlegungen an die NATO-Ostflanke notwendig macht‘. Die Übung ist laut Bundeswehr schon seit mehr als einem Jahr geplant.“
Da die ARD das nicht erwähnt, sei hier darauf hingewiesen, dass es am 17. September auch eine Demo gegen die Übung und den aktuellen Kurs der Hochrüstung gibt:
NEIN zur NATO-Kriegsübung Red Storm Bravo – JA zur zivilen Entwicklung
DEMONSTRATION Samstag 27.09.2025; Auftakt: 13 Uhr Hauptbahnhof/Hühnerposten Hamburg
Wir zitieren aus einer Mitteilung des Bündnisses „Kein-NATO-Hafen“ (der ganze Aufruf findet sich hier):
„Vom 25.- 29. September soll mitten in Hamburg eine NATO-Großübung durchgeführt werden. Unter dem Motto ‚zivil-militärische Zusammenarbeit‘ soll neben Truppentransporten und der Verlegung schweren Kriegsgeräts insbesondere geprobt werden, inwieweit sich die Zivilgesellschaft vor den Karren der Kriegstreiber spannen lässt. Wir sagen NEIN zur NATO und JA zur menschenwürdigen Gestaltung aller gesellschaftlichen Lebensbereiche – für solidarisches und freudvolles Lernen in den Schulen, produktive Mehrung des gesellschaftlichen Reichtums weltweit, allseitige Heilung in den Krankenhäusern, Aufklärung und emanzipatorische Entfaltung in den Kunst- und Kultureinrichtungen und Schaffung guter sozialer und kultureller Lebensbedingungen in den öffentlichen Ämtern und Einrichtungen.“