IMI-Aktuell 2019/351

Militärsympathisanten griffen Friedensaktivist*innen an

von: 19. Juni 2019

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Die Schwäbische Zeitung berichtet im Nachgang des Tags der Bundeswehr in Pfullendorf: „Nach dem Tag der Bundeswehr in der Pfullendorfer Staufer-Kaserne äußern sich Demonstranten und Bundeswehr unterschiedlich über das Ausmaß der Zwischenfälle. Die Aktivisten behaupten, dass Besucher und Feldjäger der Bundeswehr ihnen gegenüber handgreiflich wurden. … „Die Situation war ziemlich unübersichtlich“, sagt ein Aktivist der Informationsstelle Militarisierung. Bei der Aktion an der Bühne hätten die Demonstranten ein Transparent mit der Aufschrift „No war“ hochgehalten und seien dabei von Besuchern in den Schwitzkasten genommen und an den Haaren gerissen worden. Zudem behauptet der Aktivist, dass die Feldjäger auf dem Weg aus der Kaserne immer wieder Schmerzgriffe anwendeten, obwohl die Demonstranten sich nicht gewehrt hätten. Der Veranstaltungsleiter der Kundgebung, die das Bündnis „Kein Tag der Bundeswehr“ vor der Kaserne angemeldet hatte, berichtet außerdem von Beleidigungen gegenüber den Rednern. Die Polizei bestätigt, dass ein 24-jähriger Aktivist Anzeige erstattete, weil ihn ein unbekannter Besucher an den Haaren gerissen haben soll.“

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