IMI-Aktuell 2019/241

Bundeswehr-Serie: Survival

von: 25. April 2019

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Nach den Bundeswehr-Rekrutierungsserien „Die Rekruten“, „Mali“ und „KSK“, die öffentlichkeitswirksam auf Youtube „stationiert“ wurden, geht nun mit „Survival“ das nächste Format an den Start. Dessen Ästhetik stößt selbst der gewöhnlich eher militärnahen Welt unangenehm auf: „Interessanterweise spielt ‚Survival‘ mit einer bestimmten Art von Ästhetik, um junge Menschen zu erreichen, die mit Videospielen wie dem Ego-Shooter ‚Call of Duty‘ aufgewachsen sind. […] Krieg als Ästhetik? ‚Survival‘ greift Motive des Videospiels auf, vom Logo bis zum Titel, der an den Survival-Modus erfolgreicher Spiele wie ‚Fortnite‘ erinnert. ‚Fortnight‘, so heißt übrigens auch ein Song aus dem Soundtrack. Was unterscheidet die Serie von einem Videospiel oder Actionfilm? Im Videospiel ist der Kampf ein Abenteuer, der Krieg ist cool. Und auch ‚Survival‘ ist supercool! Wenn wir aber Videospiele und Actionfilme konsumieren, wissen wir um die Abstraktion. In ‚Survival‘ sehen wir echte Soldaten, die vielleicht in echte Kriege ziehen werden.“ (jw)

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