IMI-Aktuell 2019/203

Rüstungkooperation: Sachzwänge

von: 4. April 2019

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Die NZZ liefert ein Argument, weshalb Frankreich trotz der aktuellen „Irritationen“ über die Frage von Rüstungsexporten an den gemeinsamen Rüstungsgroßvorhaben – Eurodrohne, Kampfpanzer, Kampfflugzeig (siehe IMI-Analyse 2019/03) – sehr gelegen ist. Allerdings rappelt es augenscheinlich weiterhin hinter den Kulissen mit Blick auf die Frage der industriellen Führung besagter Projekte: „Denn ohne das Geld aus Deutschland kann Paris seine militärische Autonomie nicht mehr wahren. «Die Franzosen kooperieren mit uns nicht, weil sie uns Deutsche so lieben, sondern weil ihnen finanziell die Luft ausgeht», sagt Christian Mölling von der DGAP. […] Obwohl die meisten zwischen Berlin und Paris vereinbarten Rüstungsprojekte bis jetzt nicht mehr als Absichtsbekundungen sind, ist der Kampf um die Pfründen bereits in vollem Gang. Für beide Länder geht es um den Erhalt ihrer industriellen technologischen Kompetenzen. Dabei, so klagen Vertreter der deutschen Rüstungsindustrie, gingen die Franzosen nicht zimperlich vor.“ (jw)

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