IMI-Aktuell 2019/173

McKinsey: Verschleierte Aufträge

von: 15. März 2019

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Nachdem Katrin Suder und in ihrem Gefolge eine Reihe weiterer ehemaliger McKinsey-Mitarbeiter ins Verteidigungsministerium gewechselt waren, hieß es lange dies habe offensichtlich keinen Einfluss auf Vertragsvergaben gehabt, da die Beratungsfirma lediglich eine Handvoll Aufträge erhalten hätte. Laut Capital trifft dies allerdings nicht zu, die Aufträge wurden lediglich verschleiert: „Recherchen von Capital für die in der kommenden Woche erscheinende Ausgabe belegen dagegen, dass die Beratungsfirma an deutlich mehr Projekten bei der Bundeswehr beteiligt gewesen ist als bislang angegeben – häufig über Unteraufträge, die McKinsey von anderen Firmen wie dem Rüstungsdienstleister IABG erhielt. In allen Fällen erfolgte die Beauftragung ohne öffentliche Ausschreibung. Darüber hinaus mischte auch eine McKinsey-Tochter, an der die Consultingfirma und Lufthansa Technik mit jeweils 50 Prozent beteiligt sind, bei zwei Beratungsprojekten mit.“ (jw)

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