IMI-Aktuell 2019/160

US-Präsenz: 150% Kostenübernahme (II)

von: 11. März 2019

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Es hat ein wenig gedauert, bis größere Tageszeitungen über den US-Plan berichteten, die Verbündeten bis zu 150% der US-Stationierungskosten in Rechnung stellen zu wollen (siehe IMI-Aktuell 2019/155). Nun aber, sind die Reaktionen „not amused“. Deutschland bezahle aktuell 28% oder 1 Mrd. der US-Stationierungskosten – würde die neue Regel angewandt, bedeute das eine „Kostenexplosion“, heißt es im Hamburger Abendblatt, um danach eine Reihe von Kritiker gegen die US-Pläne aufzufahren: „Ivo Daalder nennt die Pläne „absurd“ und einen ‚fundamentalen Affront‘. […] Was Experten besonders stört: Trump erwecke mit seiner Tonlage den Eindruck, dass US-Militäreinrichtungen im Ausland vorwiegend zum Nutzen des jeweiligen Landes existierten. ‚Die Wahrheit ist dagegen‘, so der frühere US-Nato-Botschafter Douglas Lute, ‚wir unterhalten sie, weil sie unseren Interessen dienen.‘“ (jw)

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