IMI-aktuell 2018/701

NATO/EU: Hybride Kriegführung

von: 18. Dezember 2018

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Unter dem Titel „Wie sich die EU und die Nato auf hybride Angriffe vorbereiten“ veröffentlicht die NZZ (online) einen ausführlichen Beitrag über das gemeinsame Exzellenz-Zentrum zur Abwehr hybrider Bedrohungen von EU und Nato. Darin wird die hybride Kriegführung v.a. Russland vorgeworfen und dieses Land als potentieller wie tatsächlicher Aggressor genannt. Andererseits fällt es bei der zitierten, weitläufigen Definition hybrider Kriegführung schwer, diese von allgemeiner internationaler Politik zu unterscheiden, wie sie gerade auch die EU und NATO mit Sanktionen in Verbindung mit der Androhung militärischer Interventionen regelmäßig betreiben: „Grundsätzlich geht es aber um Versuche, mit einer Kombination von zivilen und militärischen Mitteln ein Land zu schwächen oder sein Verhalten zu beeinflussen. Auch wenn hybride Strategien meistens unterhalb der Schwelle eines bewaffneten Angriffs bleiben, schliessen sie kriegerische Gewalt potenziell ein.“

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