IMI-Aktuell 2018/541

Eurohawk: Schrottwert

von: 25. September 2018

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Der Linken-Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko erklärt in einer Presseerklärung, der geplante Verkauf der Eurohawk-Drohne werde wohl Verluste im dreistelligen Bereich verursachen: „Weil sich kein Käufer fand hatte die Bundesregierung erwogen, die vom US-Rüstungskonzern Northrop Grumman gekaufte Riesendrohne EURO HAWK ins Museum zu stellen. Das Interesse aus Kanada ist deshalb ein Glücksfall für die Bundeswehr. Das amerikanische Militär hat jedoch alle wertvollen Teile ausgebaut, die Spionagedrohne hat nur noch Schrottwert. Der Verkauf wird daher höchstens einen kleinen Teil der ausgegebenen Steuergelder wieder hereinholen.“ (jw)

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