IMI-Aktuell 2018/521

Bundeswehr: Private Munitionstransporte

von: 14. September 2018

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Die „Hybridisierung“ der Bundeswehr schreitet weiter voran. Wie die IMI bereits 2009 berichtete (s. IMI-Studie 2009/10) werden immer mehr priwatwirtschaftliche Firmen mit militärischen Aufgaben beauftragt. Wie hessenschau.de berichtet, lässt die Bundeswehr in diesem Sinne sogar Munition durch private Speditionen transportieren. Es wird ein Fall thematisiert, in dem Munition von einem einzelnen Fahrer ohne Bewachung von Norddeutschland zu einem Truppenübungsplatz nach Baden Württemberg transportiert wurde. Unter dem Vorwand der angeblichen Entlastung militärischer Ressourcen wird damit eine weitere Verwaschung zwischen militärischen und zivilen Strukturen erreicht.
Die hessische Bundestagsabgeordnete und verteidigungspolitische Sprecherin der Linken, Christine Buchholz, sieht in unzureichend gesicherten Munitionstransporten außerdem ein unkalkulierbares Risiko für die Öffentlichkeit, könnte die Munition doch geraubt werden.

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