IMI-Aktuell 2018/475

Sommerreise: Aufrüstung

von: 21. August 2018

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Die Stuttgarter Zeitung berichtet (online) ausführlich über den Besuch der Verteidigungsministerin in der Kaserne Stetten am kalten Markt, die zukünftig eine wichtige Rolle beim Mali-Einsatz übernehmen soll:

„Als Bestandteil der Deutsch-Französischen Brigade steht der Verband prototypisch für den neuerlichen Wandel der Bundeswehr: Er vereint konventionelle Kriegsführung mit hochmodernen Waffensystemen … Im Oktober wird die Brigade zudem die Führung der EU-Trainingsmission in Mali übernehmen. Das Artilleriebataillon hat die Aufgabe, seit Februar und noch bis Anfang Oktober insgesamt 1020 Soldaten für den Afrika-Einsatz auszubilden … ‚Der Blick nach Mali zeigt: Natürlich werden wir die Nato immer für die kollektive Verteidigung brauchen‘, sagt sie. ‚In Afrika sehe ich jedoch eine große Rolle der Europäer – dafür müssen wir gut aufgestellt sein‘.“

Von Stetten am kalten Markt ging es weiter zu den Heeresfliegern nach Niederstetten, die ebenfalls bereits in Mali im Einsatz waren. SWR.de berichtet, dass die Verteidigungsministerin 180 Mio. Euro für den Ausbau der Kasernen in Stetten und 110 Mio. Euro für Niederstetten versprochen hätte. Reuters berichtet außerdem, von der Leyen habe in Niederstetten eine Erhöhung des Wehetats um rund vier Milliarden Euro auf 42,90 Milliarden Euro für 2019 angekündigt.

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