IMI-Aktuell 2018/458

MKS180: Fregattenallianz

von: 11. August 2018

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Vor einiger Zeit flog ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) aus dem Rennen um die Vergabe von vier Mehrzweckkampfschiffen MKS-180 im Wert von 3,5 Mrd. Euro (siehe IMI-Aktuell 2018/151). Nun scheint das Unternehmen zu versuchen, über eine Allianz mit seinem bisherigen Konkurrenten doch noch einen Fuß in die Tür zu bekommen, wodurch nun von den beiden verbliebenen Konkurrenten wohl German Naval Yards bessere Karten haben könnte, als Damen Shipyards, berichtet die Welt: „Es ist das größte Rüstungsprojekt der Deutschen Marine seit der deutschen Einheit. Die Entscheidung über den Bau der nächsten Fregattengeneration – des Mehrzweckkampfschiffes MKS180 – könnte die Gewichte im deutschen Marineschiffbau verschieben. Spektakulär ist deshalb der Schritt von ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS), das Gebot seines bisherigen Konkurrenten German Naval Yards zu unterstützen. […] Im Koalitionsvertrag von Union und SPD vom Frühjahr steht, man stufe den Bau von Überwassermarineschiffen als „Schlüsseltechnologie“ ein. Das käme German Naval Yards und TKMS entgegen […]. Bis Ende 2018 werden Damen Shipyards und German Naval Yards detaillierte Beschreibungen und Kalkulationen beim Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr vorlegen. Mit einer Entscheidung des BAAINBw rechnen die Akteure für das erste Halbjahr 2019.“ (jw)

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