IMI-Aktuell 2018/308

Auslandsinterventionen: Plädoyer

von: 31. Mai 2018

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Aus dem Projekt „Auslandseinsätze der Bundeswehr im Wandel“ der „Stiftung Wissenschaft und Politik“ wurde nun die gleichnamige Studie publiziert. Als Autoren fungierten einige Bekannte Befrworter deutscher Auslandsinterventionen, darunter MArkus KAims (SWP), Rainer Glatz (Generalleutnant a.D.) und Wibke Hansen (Leiterin Analyse beim Zentrum für Internationale Friedenseinsätze). Kernbotschaft des Papiers ist es, ob der neuen Fokussierung auf die Auseinandersetzungen mit Russland die „Befähigung“ für Auslandsinterventionen nicht zu vernachlässigen. Der FAZ liegt die Studie vor: „Deutschland hat in den vergangenen Jahren mehrfach klargemacht, dass es auf der internationalen Bühne mehr Verantwortung übernehmen wolle und sich als Führungsmacht sieht. Ausdruck findet dieser Anspruch nicht zuletzt in der Bewerbung um einen Sitz als nichtständiges Mitglied im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Doch dieser offensiv vorgetragene Anspruch könnte im Konflikt stehen mit einer größeren Akzentuierung der Landesverteidigung auf Kosten der Auslandseinsätze und dürfte auch dazu führen, dass die Partner es der Bundesrepublik nicht abnehmen, sollte sie versuchen bei internationalen Krisen abseits zu stehen.“ (jw)

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