IMI-Aktuell 2018/130

Burkina Faso: Angriff

von: 6. März 2018

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Johannes Dieterich berichtet in der Frankfurter Rundschau (online) über mutmaßliche Hintergründe des Angriffs „auf die französische Botschaft und das militärische Hauptquartier in Ouagadougou, bei dem am Freitag acht Soldaten und acht Angreifer getötet wurden.“ Demnach habe dieser „auch führenden Militärs der in der sogenannten ‚G5‘ zusammengeschlossenen Streitkräfteallianz [gegolten], die zu diesem Zeitpunkt im militärischen Hauptquartier Ouagadougous tagen sollten – ihr Treffen war allerdings in letzter Minute verlegt worden.“ Weiter heißt es: „Frankreich, das im Rahmen seiner „Mission Barkhane“ rund 3000 Soldaten in der Region zum Antiterrorkampf stationiert hat, verspricht sich von der G5 Entlastung: Doch die Nähe zur ehemaligen Kolonialmacht bringt für die multinationale Truppe auch Probleme mit sich. Die algerische Regierung, die in der Region großen Einfluss ausübt, sagte ihre Unterstützung für G5 wegen deren französischen Verbindungen ab… Verstärkte Aktivitäten der von westlichen Soldaten unterstützten Regierungstruppen würden diese Brandherde nur noch weiter anheizen, ist Alexander Thurston, Westafrika-Experte an der Washingtoner Georgetown University, überzeugt.“

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