IMI-Aktuell 2018/065

Rüstungshaushalt: Nörgelei

von: 1. Februar 2018

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Obwohl sich SPD und CDU/CSU bei den Sondierungsgesprächen auf höhere Rüstungsausgaben geeinigt hatten, als dies wohl unter einer Jamaika-Koalition der Fall gewesen wäre, geht das Nörgeln unablässig weiter. Die Bundeswehr sei eine „potemkinsche Armee“ kritisieren Thomas Kleine-Brockhoff und Jan Techau in der Welt. Sie werfen der vor, sie betreibe eine „Hasardeurstaktik im Umgang mit nationaler Sicherheit.“ Eine konkrete Zahl, nämlich 7,5 Mrd. mehr als ohnehin beschlossen, benennt Ex-General Bruno Kasdorf, der von der Nachrichtenagentur dts zitiert wird: „Union und SPD handeln verantwortungslos. Ihre Pläne untergraben die Glaubwürdigkeit von Deutschland als Bündnispartner, sie gefährden die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr und sie machen die Truppe als modernen Arbeitgeber unattraktiv.“ (jw)

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