IMI-Aktuell 2017/728

Wieder Pfullendorf

von: 8. Dezember 2017

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Erneut ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Soldaten vom Ausbildungszentrum Spezielle Operationen in Pfullendorf, wie die „Schwäbische“ (online) berichtet. Demnach geht es wohl um Volksverhetzung. So soll ein Stabsfeldwebel eine Fotomontage verschickt haben, die Auschwitz und Flüchtlinge in einen Zusammenhang bringt. Berichtet wird über weitere Vorfälle. Die Hinweise stammen offenbar von Soldaten aus der Kaserne, die jedoch anonym bleiben wollen: „Die Soldaten schreiben, dass es sich bei den geschilderten Vorfällen keineswegs um Einzelfälle handele. ‚Es ist in der Ausbildungskompanie an der Tagesordnung, dass solche Dienstvergehen vertuscht werden‘, heißt es in ihrem anonymen Brief. Deshalb solle die Staatsanwaltschaft dieser Angelegenheit nachgehen und die beteiligten Soldaten für ihre Straftaten zur Rechenschaft ziehen. Die Befürchtung der anonymen Briefschreiber: ‚Wenn wir uns outen würden, würde man uns mit Sicherheit lange Zeit schikanieren und die genannten Soldaten würden wahrscheinlich wieder einmal ungeschoren davon kommen.'“

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