IMI-Aktuell 2017/704

Ukraine: Maidan-Massaker

von: 27. November 2017

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Unter anderem Monitor hatte schon vor einiger Zeit Indizien gefunden, dass die Todesschüsse während des „Maidan-Massakers“ in der Ukraine, in dessen Folge der gewählte Präsident Janukowitsch aus dem Land gejagt und durch pro-westliche Kräfte ersetzt wurde, möglicherweise von den Aufständischen selbst abgefeuert wurden, um so einen Vorwand für den anschließenden Putsch zu erhalten (siehe IMI-Studie 2015/6). German-Foreign-Policy berichtet n un über neue Hinweise, die diesen Verdacht weiter erhärten: „Schwere Vorwürfe gegen mehrere teils einflussreiche Politiker aus der Ukraine, darunter unmittelbare Kooperationspartner der deutschen Außenpolitik, ergeben sich aus einer italienischen TV-Dokumentation über das Maidan-Massaker vom 20. Februar 2014. Demnach haben Anführer der Proteste, die heute in Kiew als Parlamentsabgeordnete tätig sind, die Scharfschützen, die damals wahllos Polizisten und Demonstranten erschossen, mit Waffen ausgestattet.“ (jw)

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