IMI-Aktuell 2017/691

Anker heißt jetzt Affiliation

von: 17. November 2017

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Öfter mal was Neues – im Kern bleibt es aber beim Alten: Der Versuch, Truppen Rumäniens und der Tschechischen Republik an die Bundeswehr anzudocken, firmierte zuletzt noch unter dem Begriff „Ankerarmee“ (siehe u.a. IMI-Analyse 2017/11). Nun scheint man sich eine neue Benennung ausgedacht zu haben – Affiliation, wie auf ostpol beschrieben wird. Dort finden sich auch genauere Details, wie und mit welchem Ziel dies erfolgen soll: „Prag wie Bukarest docken Brigaden (etwa 5.000 Soldaten) an Bundeswehr-Divisionen (bis zu 20.000 Soldaten) an. Diese sollen Plattformen sein für die Konsolidierung von Training und Ausbildung der Partner; perspektivisch soll das auch eine gemeinsame Rüstungsbeschaffung ermöglichen. Das langfristige Ziel: schlagkräftige Mehr-Nationen-Verbände, die militärisch starke Kontrahenten wie Russland abschrecken können. Das Ganze ist bei der Nato eingebettet und nennt sich ‚Rahmennationenkonzept‘.“ (jw)

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