IMI-Aktuell 2017/648

„Frankfurt“ in der Ägäis

von: 23. Oktober 2017

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Seit Donnerstag, dem 19. Oktober befindet sich der Einsatzgruppenversorger „Frankfurt am Main“ auf dem Weg in die Ägäis, um dort nach aktueller Planung bis Ende März gemeinsam mit der Standing NATO Maritime Group 2 (SNMG2) an der Bekämpfung der Migration über das Mittelmeer teilzunehmen. Das Presse- und Informationszentrum der Marine teilt hierzu mit: „Der NATO-Verband trägt mit den Aufklärungsmitteln der Schiffe zu einem lückenlosen Lagebild in der Ägäis bei. Informationen über Schleuseraktivitäten im Seegebiet werden an griechische und türkische Stellen gegeben, um Transparenz über das Vorgehen von Schleusern herstellen zu können. Verbindungsoffiziere türkischer und griechischer Behörden sowie ein Beamter von „Frontex“ befinden sich als Schnittstellen an Bord des Führungsschiffs der SNMG2. Ziel des NATO-Einsatzes ist ein verbesserter Informationsaustausch zwischen diesen Behörden und der EU-Grenzschutzagentur. Die NATO dient in dieser Hinsicht als Kooperationsplattform der Anrainerstaaten.“

Die Stadt Frankfurt hingegen gilt als relativ fortschrittlich und offen in Umgang mit Flüchtlingen. Die Patenschaft wurde unter der damaligen Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) übernommen, die das Schiff 2001 taufte. In der letzten Zeit wurde – anders als in anderen Städten – jedoch wenig positiv auf den Einsatzgruppenversorger der Bundeswehr Bezug genommen.

 

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