IMI-Aktuell 2017/647

Bundeswehr: Landkriege

von: 22. Oktober 2017

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„Wie kämpfen Landstreitkräfte künftig?“ heißt ein Thesenpapier, das laut Pivot Area von einem aus dem Heereskommando unter Leitung von Generalleutnant Frank Leidenberger verfasst worden sein soll. „Es umreißt aus militärfachlicher Sicht, wie das deutsche Heer ausgerüstet sein müsste und kämpfen sollte, um ab 2026 in Landkriegen gegen einen ‚gleichwertigen Gegner‘ zu siegen. Auch wenn Russland nicht namentlich als Kontrahent genannt wird, sind dessen militärischen Fähigkeiten (‚der Gegner verfügt über ein engmaschiges Netz weitreichender Luftverteidigungssysteme mit der Reichweite 400 Kilometer plus‘) offensichtlicher Bezugspunkt der Bewaffnungs- und Operationskonzepte in ‚Wie kämpfen Landstreitkräfte künftig?‘. […] Adressat der Fähigkeitsanalyse ist der parlamentarische Raum, wie es aus der Bundeswehr heißt. […] Um die Bewaffnungskonzepte des Thesenpapiers anschaulicher zu machen, wurden sie mit beispielhaften Operationsszenarien ergänzt. Deren Rahmen bildet ein fiktiver Angriff Russlands auf das Baltikum, der vom Deutschen Heer im NATO-Verbund zurückgeworfen wird. Dabei versucht Russland zunächst, über eine hybride Vorbereitung (U. a. Desinformationskampagnen sowie verdeckte Angriffe von Spezialkräften), für sich eine günstige Architektur des Schlachtfelds zu schaffen, und greift dann mit seinen Hauptstreitkräften an.“ (jw)

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