IMI-Aktuell 2017/596

Neuer Tiger nach Mali

von: 27. September 2017

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Seit dem Absturz eines Tiger-Kampfhubschraubers in Mali im vergangenen Juli (siehe
IMI-Standpunkt 2017/023) hat das Interesse der Medien zugenommen. Zwar nicht das Interesse an der Lage in Mali oder der Absturzursache, aber an allem anderen, was mit den dortigen Hubschraubern der Bundeswehr zu tun hat. So berichtete u.a. der Spiegel (online) am 22.9.2017, es habe sich dort „beinahe erneut ein schwerwiegender Unfall mit einem Helikopter der Bundeswehr“ ereignet: „Bei einem Testflug fiel vor anderthalb Wochen eines der Triebwerke eines NH90-Mehrzweckhubschraubers kurz nach dem Abheben komplett aus, die Besatzung konnte sich aber durch eine Notlandung unversehrt in Sicherheit bringen.“ Kurz darauf wurde berichtet, dass die Bundeswehr „den Flugbetrieb für die drei verbliebenen Kampfhubschrauber in dem westafrikanischen Land wieder frei[gab]“, so etwa die Hessisch/Niedersächsische Allgemeine (HNA, online).
Nun kann man u.a. der Berliner Morgenpost entnehmen, dass die Bundeswehr „nach dem Absturz eines Tiger-Kampfhubschraubers mit zwei toten Soldaten in Mali eine weitere Maschine nach Westafrika schicken“ will. Der abgestürzte Helikopter solle „zeitnah ersetzt werden“ – gab das BMVg ziemlich genau zwei Monate nach dem Absturz bekannt.

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