IMI-Aktuell 2017/557

Hardheim: Aktion gegen KSK

von: 12. September 2017

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„Bundeswehrgegner“ haben am vergangenen Donnerstag (7.9.2017) „in Hardheim für Unruhe gesorgt“, so die Rhein-Neckar-Zeitung: „Am Donnerstag blockierten sie auf der Panzerstraße einen Teil eines insgesamt 30 Fahrzeuge umfassenden Konvois der Bundeswehr. Und am Freitag wurden in der Erftalgemeinde Flyer mit fragwürdigen Behauptungen zum Kommando Spezialkräfte (KSK) unter die Leute gebracht.“ Anlass war offenbar die Verlegeübung „Flinker Sigfried“ und die unmittelbar bevorstehende Reaktivierung der Kaserne in Hardheim durch einen Führungs-/Unterstützungsstab der Division Schnelle Kräfte, zu der auch das KSK gehört. Zukünftig soll hier auch ein Gefechtsstand für gemeinsame Spezialeinsätze der NATO entstehen (siehe  IMI-Aktuell 2017/538).

Während dem KSK auf den Flyern „Folter vorgeworfen, und den Soldaten … Rechtsextremismus unterstellt“ werde, bekannte sich der Bürgermeister Volker Rohm zur Bundeswehr und zur Reaktivierung der Kaserne. Vermutlich hofft die Gemeinde auf zusätzliche Einnahmen, dürfte dahingehend aber wahrscheinlich enttäuscht werden: Kleine, internationale Stäbe von Spezialkräften dürften in der unmittelbaren Umgebung wenig sichtbar sein und verhindern in diesem Falle die Konversion/zivile Nutzung eines großen, ortsnahen Areals.

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