IMI-Aktuell 2017/538

Südwesten: Übungen

von: 5. September 2017

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Der Südkurier berichtete bereits Ende August von einer Fallschrimspringerübung über dem Bodensee, die von der Deutschen Lebensrettungs Gesellschaft (DLRG) unterstützt wurde, welche half, die Soldaten wieder aus dem Wasser zu fischen: „Obwohl eigentlich drei Tage geplant waren, konnten die Soldaten aufgrund des Wetters nur an zwei Tagen springen. Während am Dienstag größtenteils die Freifallspringer für den Ernstfall probten, wurden am Mittwoch 180 Springer mit einem automatisierten Fallschirmsprungsystem über dem Bodensee abgeworfen. Ein Großteil von ihnen kommt aus der Bundeswehrkaserne in Pfullendorf“. In Pfullendorf ist das Ausbildungs- und Übungszentrum Spezielle Operationen stationiert, womit es sich bei der Übung um Spezialkräfte der Division Schnelle Kräfte gehandelt haben dürfte. Laut bericht starteten die Flugzeuge mit den Fallschirmspringern vom Flugplatz Radolfzell-Stahringen aus, der von der Flugsportvereinigung Radolfzell e.V. (FSVR) betrieben wird.
Der SWR und die Südwestpresse berichten aktuell von einer anderen Übung am anderen Ende Baden-Württembergs. Das Logistikbataillon 461 aus Walldürn führe vom Dienstag, 4.9. bis zum folgenden Freitag eine „groß angelegte Verlegeübung“ zwischen Külsheim, Altheim und Walldürn durch, durch die es auch zu Verkehrsbehinderungen kommen könne, auch der Neckar-Odenwald-Kreis könne betroffen sein.
Bei Külsheim handelt es sich um den Standortübungsplatz der eigentlich bereits aufgegebenen Kaserne in Hardheim, die nun für das Kommando Spezialkräfte reaktiviert wird. Ab ersten Oktober 2017 soll hier eine Führungs-/Unterstützungskompanie des KSK ihren Dienst aufnehmen und bis 2019 zu einem NATO Special Operation Component Command (SOCC) aufwachsen, welches die Einsätze von Spezialkräfte im Rahmen der NATO koordiniert, so berichtete kürzlich die Rhein-Neckar-Zeitung.

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