IMI-Aktuell 2017/459

Niger: Bundeswehr

von: 3. August 2017

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Bereits seit längerem unterhält die Bundeswehr im Zuge des MINUSMA-Einsatzes in Mali auch einen Logistik-Stützpunkt in Niger. Die taz berichtet nun über den gemeinsamen Besuch der deutschen und französischen Verteidigungsministerinnen in dem Land, das v.a. wegen seiner Uranvorkommen für Frankreich von herausragender Bedeutung ist. Dabei hat von der Leyen offenbar Hilfe bei der „Ertüchtigung“ der Sicherheitskräfte angekündigt. Die taz spekuliert vor diesem Hintergrund, dass womöglich schon bald „auch deutsche Grenzbeamte oder Bundeswehrsoldaten“ in der Region stationiert werden könnten, „um libysche und nigrische Truppen zu unterstützen“. Spannend an dem taz-Artikel ist v.a. die Schilderung zur Umsetzung der neuen G5-Sahel-Truppe. Zur konkreten Umsetzung der „Ertüchtigung“ Nigers erfährt man auf der Homepage des Verteidigungsministeriums mehr: „Die Bundeswehr unterstützt die Streitkräfte von Niger. Oberstleutnant Dirk Hamann wurde als Verbindungsoffizier in den westafrikanischen Staat entsandt und soll herausfinden, wie Deutschland die nigrischen Streitkräfte unterstützen kann. . Deutschland hat den nigrischen Streitkräften deshalb ein erstes Hilfspaket bestehend aus Geländefahrzeugen, Motorrädern und Satellitentelefonen übergeben. Mit den Fahrzeugen und Kommunikationsmitteln soll die Armee in die Lage versetzt werden, die Weiten des Landes besser zu überwachen. In der Stadt Agadez wird außerdem ein Gelände erschlossen, um dort Garagen und Werkstätten für die Fahrzeuge zu errichten.“

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