IMI-Aktuell 2017/422

Kämpfen und Töten

von: 19. Juli 2017

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Spiegel Online (via Bpb-Newsletter) liefert dem Militärhistoriker Sönke Neitzel eine Bühne, der Versuche, die Traditionslinien der Bundeswehr zur Wehrmacht zu kappen, als „historischen Exorzismus“ ablehnt und auch sonst ordentlich auf die Pauke haut: „Reden Sie mal mit Panzergrenadieren oder Fallschirmjägern. Die laufen nicht mit Schaumgummibällen durch die Gegend, die sollen kämpfen und töten können, und zwar weil die Bundesrepublik das von ihnen verlangt. Im Gegenzug muss ich akzeptieren, dass diese Leute, alles Freiwillige, über ein bestimmtes Ethos verfügen. Die sagen nicht: Es ist schrecklich, dass ich Scharfschütze bin. Die wollen ihr Metier beherrschen – so wie Sie gute Journalisten sein wollen und ich ein ordentlicher Historiker sein will. Diesen Leuten kann ich doch nicht lauter nicht kämpfende Vorbilder anbieten.“ (jw)

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