IMI-Aktuell 2017/343

BR: Übungsplätze Oberpfalz

von: 14. Juni 2017

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Unter dem Titel „NATO-Manöver sorgen für Jobs aber auch Ärger“ berichtet der Bayrische Rundfunk über die Kriegsvorbereitungen auf den Truppenübungsplätzen Hohenfels und Grafenwöhr und die Auswirkungen auf das zivile Umfeld: „Kneipen, Restaurants, Tattoo-Studios oder Schneidereien können nur existieren, weil Soldaten häufige Kunden sind“, heißt es darin u.a. Auf der anderen Seite sorgen durch Panzer verursachte Schäden und der geplante Ausbau bis nahe an eine Grundschule auch für Unmut. Der Artikel beschreibt jedoch auch, wie unmittelbar hier für eine mögliche Konfrontation mit Russland geübt wird: Im Mai etwa hätten „5.000 Nato-Soldaten aus 13 verschiedenen Ländern“ an einem Maneuver teilgenommen: „Es ging um folgendes ‚Planspiel': Ein Nato-Partner wird angegriffen, der Marschbefehl ergeht, das bedrohte Land zu unterstützen. Nur 96 Stunden Zeit haben die Soldaten, um sich in ihren Kasernen vorzubereiten, marschbereit zu sein und schließlich im Operationsgebiet anzukommen“.

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