IMI-Aktuell 2017/302

Manchester: LIFG-Connection

von: 29. Mai 2017

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German-Foreign-Policy.com (gfp) macht in ihrem Newsletter vom 29.05.2017 darauf aufmerksam, dass der Attentäter von Manchester und seine Familie enge Verbindungen zur Libyan Islamic Fighting Group (LIFG) hatten. Die LIFG kämpfte 2011 gegen den lybischen Machthaber Gaddafi und erklärte seine Zugehörigkeit zum Nationalen Übergangsrat, dem die NATO nach der Niederlage der Gaddafi-Kräfte zunächst die Kontrolle des Landes überließ. gfp vermutet (wie auch der Guardian), dass auch der Attentäter von Manchester selbst – damals noch als minderjähriger Schüler – im libyschen Bürgerkrieg auf Seiten der Nato-unterstützten Kräften gekämpft habe und nennt einige Beispiele, wie sich bereits in der Vergangenheit strategische Partner zu Terroristen und gegen die Gesellschaften gerichtet haben, von deren politischer Führung sie einst aufgebaut und unterstützt wurden.

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