IMI-Aktuell 2017/264

ECFR: Macrons Außenpolitik

von: 9. Mai 2017

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Dass der neue französische Präsident „erst“ 39 Jahre als ist, ist wohl neben der Tatsache, dass er „für Europa“ ist, die in Deutschland am meisten bekannte und verbreitete Tatsache. Zunehmend wird auch darüber gesprochen, dass er neoliberlae Reformen im Stile der Agenda 2010 planen könnte. Über die sich dabei abzeichnenden Konflikte mit Deutschland berichtet german-foreign-policy.com.

Wenig wird jedoch geschrieben und gesprochen über die Außenpolitischen Vorstellungen Macrons. Das European Council on Foreign Relations hat jedoch kurz vor der Wahl versucht, erste Konturen auszumachen. Demnach sei Kontinuität zu erwarten, etwa durch eine weitere Zusammenarbeit mit dem aktuellen Verteidigungsminister Le Drien. Weiterhin sei eine hohe Bereitschaft zum Einsatz militärischer Mittel abzusehen, was das ECFR offensichtlich als Zeichen einer erwachsenen Haltung in der Außenpolitik wertet: „During the campaign, Macron, whose background is in economic issues, has increasingly placed an emphasis on security, articulating a willingness to act forcefully abroad to defend French interests. This hard-nosed approach helps convey the sense that Macron is no callow youth.“

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