IMI-Aktiv 2017/255

Rüstungsbericht

von: 4. Mai 2017

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Zum mittlerweile veröffentlichte das Verteidigungsministerium Ende April 2017 ihren Bericht über das Rüstungswesen, in dem es einen Überblick über die wichtigsten aktuellen Rüstungsprojekte gibt. Unter die Lupe werden dabei die zwölf größten Projekte mit einem Gesamtvolumen von 75 Mrd. Euro bzw. von zwei Drittel des gesamten Finanzvolumens laufender Projekte. Interessant sind dabei vor allem die Angaben zu Verzögerungen und Kostensteigerungen. Im Schnitt verzögert sich die Auslieferung um 54 Monate, wobei die ungekrönten Könige der Eurofighter (140), der NH90 (134), der Airbus A400M (108), gefolgt von Tiger (80) und Puma (58). Insgesamt betragen die Mehrkosten 11,774 Mrd. Euro. Auch hier ganz vorn der Eurofighter (6,6), dann kommen A400M (1,5), Puma (1,2) und Tiger (1,1). Zufrieden zeigt sich der Bericht vor allem mit der „Trendwende Finanzen“, der die Basis für verstärkte Rüstungsanstrengungen ist: „Die erforderlichen Maßnahmen der Trendwende Material sind nur im Einklang mit der Trendwende Finanzen zu realisieren. Mit den Plafonds des Einzelplans 14 der Jahre 2016 und 2017 und der Finanzplanlinie bis 2020 wurde bereits eine Trendwende bei der Finanzierung der Bundeswehr eingeleitet, die sich in den kommenden Jahren fortsetzen wird.“ (jw)

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