IMI-Aktuell 2017/254

Atomwaffen: Erstschlag

von: 4. Mai 2017

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Dass die US-Nuklearpolitik (und damit auch die der NATO) seit vielen Jahren auf eine Erstschlagfähigkeit gegenüber Russland abzielt, ist relativ bekannt (siehe IMI-Studie 2016/07). Auch mit der aktuellen, etwa 1.000 Milliarden Dollar teuren „Modernisierung“ der US-Nuklearwaffen wird augenscheinlich dieses Ziel verfolgt. So zitiert Foreign Policy in Focus aus einem Artikel im Bulletin fort he Atomic Scientist, der von den drei renommierten Wissenschaftlern Hans Kristensen, Matthew McKinzie und Theodore Postol verfasst wurde: “‘Under the veil of an otherwise-legitimate warhead life-extension program,‘ the U.S. military has vastly expanded the ‚killing power”‘of its warheads such that it can ‚now destroy all of Russia’s ICBM silos.‘ […] ‚Exactly what one would expect to see, if a nuclear-armed state were planning to have the capacity to fight and win a nuclear war by disarming enemies with a surprise first strike.‘” (jw)

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