IMI-Mitteilung

Zielerkennung als Dual-Use

Dienstag, 2.5.2017, 19:00 Uhr, IMI-Büro im Sudhaus (Hechinger Str. 203)

von: 1. Mai 2017

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Bildverarbeitung am Beispiel des Fraunhofer IOSB

Die maschinelle Bildverarbeitung hat in den technologischen Entwicklungen der letzten 10 Jahre immer mehr an Bedeutung gewonnen, denn moderne Kamerasysteme erzeugen eine Datenflut, die von menschlichen Auswerter_innen längst nicht mehr zu bewältigen ist. Seien es stationäre Videoaufnahmen oder Luftbilder von Drohnen, polizeiliche Überwachung oder militärische Aufklärung — das menschliche Personal braucht maschinelle Unterstützung. Die staatlichen und militärischen Auftraggeber_innen schielen dabei vor allem auf Methoden der künstlichen Intelligenz (kurz: KI), die menschliches Verhalten simulieren oder gar verbessern sollen. Hierzu wird eine enge Verzahnung ziviler und militärischer Forschung angestrebt. Diese Dual-Use-Agenda wird am Beispiel des Fraunhofer IOSB dargestellt. Danach soll – auch anhand konkreter Forschungsprojekte – umrissen werden, wie sich Mathematiker_innen „verdächtiges Verhalten“ vorstellen und was das für überwachte und verfolgte Personen bedeutet. Nach dem fachlichen Input wird ausreichend Raum für Diskussion gegeben. Häppchen und Getränke wie immer gegen Spende.

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