IMI-Aktuell 2017/225

Verengter Handlungsspielraum

von: 21. April 2017

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Die regierungsnahe Stiftung Wissenschaft und Politik veröffentlichte eine Analyse über die zunehmende russisch-iranische Zusammenarbeit, die nicht zuletzt Deutschlands Handlungsspielraum in der Nahostregion verenge: „Das iranisch-russische Verhältnis hat sich qualitativ verändert. Spätestens seit die Islamische Republik im August 2016 ihren Luftstützpunkt Nojeh für russische Kampfflugzeuge zur Verfügung stellte, ist deutlich geworden, dass die bilateralen Beziehungen in eine neue Phase eingetreten sind. […] Charakter und Intensität russisch-iranischer Kooperation haben sowohl sicherheitspolitische Auswirkungen als auch Konsequenzen für den Handlungsspielraum Deutschlands und der EU in der Nahostregion.[…] Deutschland und die EU müssen sich darauf einstellen, dass Teheran im Nahen und Mittleren Osten auch weiterhin machtpolitische Bündnisse mit Moskau eingehen wird, deren geopolitisches Gewicht nicht ignoriert werden kann.“ (jw)

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