IMI-Aktuell 2017/216

Ostermarsch: Bilanz

von: 18. April 2017

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Das Netzwerk Friedenskooperative zieht in einer Pressemitteilung eine „Positive Bilanz der Ostermärsche 2017″: „Im Vergleich zu den Vorjahren stieg die Anzahl der Veranstaltungen und Aktionen mit rund 90 sogar leicht an. Dort wo das Wetter mitspielte, legten auch die Teilnehmerzahlen leicht zu.“
Redner_innen der IMI sprachen u.a. auf Veranstaltungen in München, Friedrichshafen und Stuttgart. In München beteiligten sich etwa 1.000, in Stuttgart gut 2.000 und in Friedrichshafen am Bodensee, wo viele Rüstungsunternehmen ihren Sitz haben, 800 Menschen.
In der Berichterstattung wird dabei oft betont, dass die Ostermärsche weniger gut besucht wären, als früher, so titelt etwa die Stuttgarter Zeitung „Kundgebung schwächelt trotz Krisenzeiten“, obwohl deutlich mehr Menschen teilgenommen hatten, als in den Vorjahren. Dem hält das Netzwerk Friedenskoopertive entgegen: „Die Ostermärsche zeigen eine lebendige, politisch hellwache und sachkundige Bewegung, die engagiert vor den Gefahren eskalationsträchtiger Machtpolitik warnt und friedenspolitische Alternativen zu Säbelrasseln und militärischer Intervention aufzeigt“. „Für mich ist die Stärke der Friedensbewegung zu Ostern, dass es schon seit vielen Jahren kontinuierlich eine ähnliche Zahl von Veranstaltungen gibt, sowohl in großen als auch in kleinen Städten“, so Kristian Golla. (cm)

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