IMI-Aktuell 2017/187

Zivilopfer durch Tornados

von: 30. März 2017

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Ein US-Luftangriff auf eine ehemalige Schule in Syrien hat wohl 33 Zivilisten das Leben gekostet. Wie Tagesschau.de berichtet, erfolgte die Bombardierung wohl auf Grundlage von Daten der Bundeswehr-Tornados: „Erstmals haben Aufklärungsbilder der Bundeswehr eine Rolle bei einem Luftangriff in Syrien gespielt, der zu einer sehr hohen Zahl ziviler Opfer geführt haben soll. Nach Recherchen von NDR und WDR hatten deutsche Tornados am 19. März 2017 Bilder eines Gebäudekomplexes in der syrischen Ortschaft al-Mansoura, westlich von Rakka, aufgenommen und an die internationale Koalition im Einsatz gegen den sogenannten IS geliefert. Diese Bilder sollen dann einen Tag später mit verwendet worden sein, um den Gebäudekomplex zu bombardieren.“ (jw)

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