IMI-Aktuell 2017/136

Südsudan: Hungersnot

von: 9. März 2017

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Im Südsudan seien etwa 100.000 Menschen unmittelbar vom Hungertod bedroht, eine akute Hungersnot drohe etwa einer Mio. Menschen und 5.5 Mio. Menschen seien bald von Nahrungshilfen abhängig, so der UN News Centre anlässlich eines Besuches des UN-Nothilfekoordinators Stephen O’Brien im Südsudan am 4. März 2017. Die Hungersnot ist unmittelbare Folge des Bürgerkriegs im Südsudan, der sich immer mehr zu einem Vernichtungskrieg der Armee des amtierenden Präsidenten Salva Kiir gegen ethnische Minderheiten entwickelt, die entsprechend am meisten von der Hungersnot betroffen sind.

In diesem Kontext ist eine Reportage von IRINNews lesenswert, die an verschiedenen Beispielen darstellt, wie auch die humanitäre Hilfe und die Aktivitäten der UN-Mission UNMISS die Politik der Segregation und Vertreibung unterstützen. (cm)

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