IMI-Aktuell 2017/128

Bergen: US-Stationierung?

von: 6. März 2017

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Mit dem Abzug der britischen Armee 2015 hätte für den Truppenübungsplatz Bergen im Süden der Lüneburger Heide die Möglichkeit einer zivilen Nachnutzung bestanden, die jedoch die Bundeswehr zu vermeiden gesucht und gewusst hat. Zunächst wurde hier das Panzerbataillon 414 stationiert und häufige gemeinsame Übungen mit den Niederlanden, Belgien, Großbritannien durchgeführt. Geübt werden kann hier u.a. aufgrund der Größe – Bergen zählt zu den größten Truppenübungsplätzen in Europa – auch mit großem Kaliber und der Einsatz von Luft-Boden-Geschossen, außerdem werde hier zunehmend der Einsatz von umbemannten Flugzeugen trainiert, so u.a. die Epoch Times Deutschland.

Diese berichtet aktuell auch, dass „die US-Streitkräfte die Stationierung von ca. 4.000 Soldaten  auf dem Nato-Truppenübungsplatz Lüneburger Heide in der Nähe von Bergen/Celle“ erwägen würden und bereits ein Erkundungsteam vor Ort gewesen sei, um die Möglichkeiten zu prüfen. Unterstützt werden diese Pläne offenbar von Henning Otte, mitglied im Verteidigungsausschuss des Bundestages und Abgeordneter der CDU aus dem Wahlkreis Celle/Uelzen. (cm)

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