IMI-Aktuell 2017/065

DOSB: Erwartbar

von: 6. Februar 2017

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Auf die scharfe Kritik an der Bundeswehr-Sportförderung von Max Hartung, dem neuen Vorsitzenden der Athletenkommission (siehe IMI-Aktuell 2017/061), hat der Deutsche Olympischen Sportbundes (DOSB), wie zu erwarten war, mit einem flammenden Bekenntnis zu dieser Art von Militärpublicity reagiert. Ole Bischof, DOSB-Vizepräsident, schreibt in einer Stellungnahme der Organisation: „Für uns ist die Bundeswehr als institutioneller Partner unverzichtbar […] wir werden selbstverständlich ihre Angebote weiter wahrnehmen. Wir danken der Bundeswehr für ihr Leistungssport-Engagement an zahlreichen und zweifelsohne äußerst wichtigen Stellen auf dem Weg unserer Athletinnen und Athleten in die Weltspitze.“ UPDATE: Auch Innenminister Thomas de Maiziere meldete sich im Deutschlandfunk zu Wort: „Die öffentliche Debatte darüber ist sehr richtig“, meinte er. Selbstredend solle man aber die bisherige Praxis „nicht ändern“. (jw)

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