IMI-Aktuell 2017/008

Afghanistan: Abschiebung

von: 10. Januar 2017

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Obwohl u.a. Spiegel Online berichtet, dass die Zahl der Binnenflüchtlinge in Afghanistan aufgrund der Kriegssituation immer weiter zunimmt, will die Bundesregierung weiter Menschen nach Afghanistan abschieben: „Das sind 40.000 mehr als noch Mitte Dezember. Damals hatte die Uno 580.000 Flüchtlinge gemeldet. Grund für den Anstieg der Flüchtlingszahlen sind laut den Vereinten Nationen die anhaltenden und sich ausbreitenden Konflikte im Land. Hinzu kommen Mangelernährung und die Gefahr durch explosive Kriegsrückstände. […] Trotz der Notlage will die Bundesregierung Flüchtlinge aus Afghanistan abschieben, wenn sie aus sicheren Regionen stammen.“ (jw)

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