IMI-Aktuell 2016/589

Celler Trialog 2016

von: 7. Oktober 2016

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Der Celler Trialog steht bekanntlich für den engen und vertrauensvollen Austausch zwischen den Akteuren Bundeswehr, Politik und Wirtschaft und wurde 2007 durch den Aufsichtsratsvorsitzenden der Commerzbank und den Kommandeur der 1. Panzerdivision des Heeres gemeinsam ins Leben gerufen. Dass die Bundeswehr neben Politik und Wirtschaft als selbsbewusster, eigenständiger Akteur auftritt, ist allein schon gruselig, ebenso das beständige Bekenntnis gemeinsamer Interessen der deutschen Industrie und ihrer Armee im Rahmen des Celler Trialogs sowie die dort laufenden Planungen, bei der Inneren Sicherheit, im Krisen- und Katastrophenfall bestens zusammenarbeiten zu wollen. Auch dieses Jahr lautet das Motto offenbar „Sicherheit Dreidimensional: Diplomatie-Verteidigung-Innere Sicherheit“, wie der Homepage der Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik (DWT) verrät. Mehr erfährt man hier allerdings nicht, außer das Datum (25./25. Oktober), den Veranstaltungsort (wieder die Congress Union in Celle) und dass die Teilnahme nur auf persönliche Einladung möglich ist, die postalisch verschickt wird.

Wie immer, wenn der Celler Trialog stattfand, wird es auch dieses Jahr Proteste in Celle geben. Das Bündnis gegen den Celler Trialog, Militarismus und Krieg ruft für Montag, den 24. Oktober 2016 um 16:00 Uhr vor der Stadtbibliothek Celle auf. Im entsprechenden Aufruf werden auch einige der erwarteten Gäste genannt, darunter Bundesverteidigungsministerin von der Leyen, der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie und der Vorstandsvorsitzende der Rheinmetall AG.

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