IMI-Aktuell 2016/563

Drohnen: Nummern im Visier

von: 23. September 2016

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Während Verfassungsschutpräsident Hans-Georg Maaßen angab, eine Telefonnummer reiche nicht für eien gezielten Kampfdrohnenangriff aus, wird diese Aussage nun von einem neuen Gutachten widerlegt, über das u.a. Zeit Online berichtet: „Amerikanische Kampfdrohnen können ein Mobiltelefon am Boden bis auf wenige Meter genau orten. Alles, was sie dazu brauchen, ist die Mobilfunknummer oder die Gerätenummer des Telefons (IMEI) beziehungsweise der SIM-Karte (IMSI). Zu diesem Ergebnis kommt der Hamburger Informatikprofessor Hannes Federrath in einem Gutachten für den NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestages. Er widerspricht damit einer Aussage, die der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz im Juni als Zeuge im Untersuchungsausschuss gemacht hatte: ‚Nach allem, was ich weiß, sind allein Handytelefonnummern (…) nicht ausreichend, um eine Geolokalisierung vorzunehmen‘, waren Hans-Georg Maaßens Worte.“ (tp/jw)

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