IMI-Aktuell 2016/477

Syrien: Giftgas

von: 22. August 2016

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Im Freitag (via Bpb-Newsletter)findet sich ein Artikel des Ex-CIA-Beamten  Ray McGovern, der noch einmal auf die beiden wichtigsten Argumente eingeht, weshalb es zweifelhaft ist, dass die Giftgasangriffe von Ghuta im Sommer 2013 von syrischen Regierungseinheiten verübt wurden: „‘Assads Raketen hatten einfach nicht die nötige Reichweite. Sie mussten aus dem Gebiet der Aufständischen kommen.‘ […] Wenig später wurde in Geheimdienstkreisen bekannt, das beim Anschlag in Ghuta verwendete Sarin war ‚hausgemacht‘. Es handelte sich nicht um den Typ Sarin, den die syrische Armee lagerte. […]In der Woche nach der Giftgas-Attacke bekam Barack Obama während des allmorgendlichen Briefings zur Sicherheitslage überraschend Besuch von James Clapper, oberster Chef sämtlicher US-Dienste. Der macht den Präsidenten darauf aufmerksam, dass die Täterschaft von Assad nicht bewiesen sei. Clapper wörtlich: „This is not a slam dunk.“ (jw)

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