IMI-Aktuell 2016/422

Hungerstreik Grenze Ungarn-Serbien

von: 28. Juli 2016

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Diesen Montag haben 150 Migrant_innen an der militarisierten Grenze zwischen Serbien und Ungarn einen Hungerstreik begonnen. Die hauptsächlich aus Pakistan und Afghanistan kommenden Migrant_innen protestieren laut Noborderserbia gegen die imperialistischen profitorientierten Kriege und für ein Ende des von der EU geführten Krieges gegen Migrant_innen. Sie streiken für die Bewegungsfreiheit aller Migrant_innen, die sich in einer ähnlichen Situation, wie sie selbst befinden. Bisher wurden mindestens vier Männer bereits ins Krankenhaus gebracht. Abgesehen von der Nahrungsmittelverweigerung, lehnen die Streikenden jeglichen Sonnenschutz wie Zelt o.ä., sowie Wasser ab, wodurch sich die physische Belastung des Streiks erheblich erhöht. Alleine Solidarität wird als Form von Unterstützung gefordert – Solidarität, indem über den Streik berichtet wird oder durch die eigene Präsenz bei den Migrant_innen an der Grenze. (ja)

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