IMI-Aktuell 2016/052

Florian Hahn: Verantwortungspazifist?

von: 30. Januar 2016

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Der ehemalige Mitarbeiter der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim deutschen Panzerbauer Krauss-Maffei Wegmann und heutige CSU-Bundestagsabgeordnete Florian Hahn fällt immer wieder durch ein Engagement auf, das ganz im Sinne seines früheren Arbeitgebers sein dürfte. Aktuell schreibt sich der CSU-Verteidigungsexperte im Bayernkurier folgendes von der Seele: „Friedrich II. hat Diplomatie ohne Waffen einst als Musik ohne Instrumente verspottet. In Europa hat man diese Wahrheit, die sich spätestens seit der Ukraine-Krise wieder Geltung zu verschaffen sucht, lange vergessen oder verdrängt. […] Militärische Macht ist damit wieder vermehrt Bestandteil der internationalen Politik. Für uns heißt das: Wir müssen das Verständnis einer ausschließlich reaktiven Rolle, die Deutschland über Jahre des Kalten Krieges verinnerlicht hatte, endlich abschütteln. […] Als ‚Verantwortungspazifist‘ muss man immer auch bereit sein, im äußersten Fall militärisch zu handeln, um Frieden zu garantieren. […] Deutschland muss zu einer stärkeren Übernahme von Verantwortung in der Sicherheitspolitik bereit sein. Diese Aufgaben können nur von einer dafür technisch und auch personell voll einsatzfähigen Bundeswehr sichergestellt werden.” (jw)

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