IMI-Aktuell 2016/034

Deutsche Fremdenlegion?

von: 22. Januar 2016

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Wie es seine Art ist, beschreibt der sehr bundeswehraffine Geschichtsprofessor Michael Wolffsohn in der Welt mögliche Auswege, um aus dem augenblicklich sich aus seiner Sicht auftuenden eklatanten Rekrutenmangel herauszukommen: „Was nicht gedacht werden kann, kann auch nicht gemacht werden. Was kann gedacht werden? Erstens das Aussetzen des Aussetzens der Wehrpflicht. Zweitens kommen, wie schon bisher, mehr führungsstarke und –willige Frauen in die Bundeswehr. Das ist zu begrüßen. Drittens drängen aus unterschiedlichen Motiven Rechtsextremisten und Islamisten in die Bundeswehr, um Militär und Staat umzukrempeln. Das muss unbedingt verhindert werden. Viertens: Einbürgerung von Ausländern, die sich bis zur Pensionierung für die Bundeswehr verpflichten. Fünftens: Gründung einer Fremdenlegion, die, man kennt das, sagen wir, nicht unbedingt Lyriker anzieht. Wer will was? An dieser Diskussion kommt Deutschland nicht vorbei.“ (jw)

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