IMI-Aktuell 2015/227

Pulverfass Mazedonien

von: 12. Mai 2015

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Das Neue Deutschland berichtet über schwere Kämpfe in Mazedonien und nennt zwei mögliche Hintergründe: „Die alles entscheidende Frage ist, wer steht hinter den Kämpfen und vor allem, warum jetzt? Eine These der Opposition, einiger Journalisten sowie von Vertretern der Zivilgesellschaft: Der seit 2006 amtierende Regierungschef Nikola Gruevski, dem die Opposition seit Monaten mit abgehörten Telefongesprächen eine tiefe Verstrickung in Korruption und Kriminalität vorhält, habe den Konflikt vom Zaun gebrochen, um von seiner misslichen Lage abzulenken. […] Die zweite These zu den Hintergründen: Einige Anführer der Albaner, die in Mazedonien bis zu 30 Prozent der Bevölkerung ausmachen, wollten Unruhe schüren, um so besser ihren illegalen Geschäften nachzugehen. Die Unruhestadt Kumanovo liegt an der Schnittstelle zwischen Mazedonien, Serbien und dem Kosovo. Diesseits und jenseits der Grenzen leben Albaner, die Schmuggel im großen Stil betreiben.“ (tp/jw)

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