IMI-Aktuell 2015/045

Schulz rügt griechische Regierung

von: 29. Januar 2015

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Der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz, zeigt mal wieder, welche Art von Demokratieverständnis die EUropäischen Eliten pflegen. Nachdem die neue griechische Regierung von Ministerpräsident Alexis Tsipras angekündigt hatte, die verschärften Russland-Sanktionen nicht mittragen zu wollen (siehe IMI-Aktuell 2015/043), stieß Schulz Warnungen Richtung Athen aus. Schulz habe „kein Bock, ideologische Debatten zu führen“ und Griechenland solle sich ihm nach lieber um seine großen Probleme kümmern. Diese Probleme, die die neue Regierung nicht einmal zu verantworten hat, scheinen Griechenland auch ganz offziell zu einem minderwertigen Mitglied der EU zu machen, das bei allen politischen Vorgaben aus Brüssel parieren soll. (mp)