IMI-Aktuell 2014/603

NZZ: Krawall gebürstet

von: 24. November 2014

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Bislang hat sich die Neue Züricher Zeitung nicht in allervorderster Front profiliert, was allerlei Formen und Farben der Scharfmacherei anbelangt. Kürzlich fiel aber ein Beitrag von Hans-Peter Müller, Soziologieprofessor an der Humboldt-Universität Berlin. „1. […] Wer zum «Kriegspielen» ausgereist ist, müsste das Risiko eingehen, seine nationale Staatsbürgerschaft zu verlieren und nicht mehr nach Europa einreisen zu können. […] 2. Der Aufbau einer europäischen Islamistendatei mit dem Datenaustausch zwischen allen europäischen Nachbarstaaten. […] 3. Klare Vereinbarungen aller Regierungen Europas mit ihren muslimischen Verbänden und Vereinigungen, dass sie gewalttätige Auslegungen des Islams in ihren Moscheen ächten.“ Abschließend kommt der Soziologe dann aber doch noch mit etwas sinnvollem daher: „4. Ein totaler Stopp von Waffenexporten in den Nahen Osten für Europas Waffenindustrie. Das betrifft vor allem Saudiarabien und Katar, die eine perfide Doppelrolle spielen. Sie unterstützen seit vielen Jahren den Terrorismus – erst al-Kaida, jetzt den IS – und beteiligen sich auf der anderen Seite an den Luftangriffen gegen den IS.“ (NZZ, 20.11.2014 via Bpb-Newsletter) (jw)

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