IMI-Aktuell 2014/548

Waffenlieferungen: Sinnlos?

von: 17. Oktober 2014

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Im gestrigen Spiegel wurde über eine bislang geheime CIA-Studie berichtet, der zufolge die Bewaffnung von Rebellengruppen kein adäquates Mittel zur Durchsetzung der eigenen Interessen sei: „Die Bewaffnung von Rebellen führt selten dazu, einen Konflikt zugunsten der eigenen Interessen zu entscheiden. Zu diesem Ergebnis ist nach Angaben der ‚New York Times‘ der US-Geheimdienst CIA in einer bislang geheimen Studie gekommen.“ Waffenlieferungen sind also sinnlos? Ist das die Botschaft, die hier vermittelt werden soll? Wohl nicht ganz, im Paket mitgeliefert wird – gerade im Lichte der jüngsten Forderungen nach Bodentruppen gegen den „Islamischen Staat“ –, dass es zumindest Bodentruppen braucht, um Aussicht auf Erfolg zu haben – und das ist wohl auch die eigentliche Botschaft, die mit der Veröffentlichung der CIA-Studie transportiert werden soll: „Die Aktionen seien noch wirkungsloser gewesen, wenn die bewaffneten Milizen ohne Unterstützung durch amerikanische Bodentruppen gekämpft hätten.“ (jw)