IMI-Aktuell 2014/490

Ukraine: Brücke statt Vorposten

von: 17. September 2014

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Angesichts der aggressiven Haltung der ukrainischen „Regierung“ mehrt sich die Kritik auch im Westen. Theo Sommer schreibt auf Zeit Online (16.09.2014 via Bpb-Newsletter): „Jetzt sind Poroschenko und sein scharfmacherischer Ministerpräsident Jazenjuk auch noch auf die Schnapsidee verfallen, an der ukrainisch-russischen Grenze eine Mauer samt Graben und Infrarot-Überwachung zu bauen – und die EU soll einen Teil der Baukosten übernehmen. Da schlägt’s doch dreizehn. Wollen wir wirklich 25 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer einen neuen Eisernen Vorhang durch Europa ziehen? […] Selbst ein hartgesottener Realist wie der frühere US-Botschafter in Deutschland, John Kornblum, argumentiert: ‚Es wäre für die allgemeine politische Atmosphäre besser, wenn die Ukraine künftig eher eine Brücke zum Osten hin wäre als ein westlicher Vorposten.‘“ (jw)

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